Der Förderverein stellt ein besonderes Kind vor, das jede nur mögliche Unterstützung erhalten soll, um wieder gesund zu werden:

 

denisfodorGemeinsam mit der Vorsitzenden des Fördervereins, Rechtanwältin Andrea Hauser-Lange, und dem Chefarzt der Kinderklinik Konstanz, Prof. Dr. Peter Gessler, warb Dennis Fodor im Dezember 2013 um Spenden für den Förderverein im Rahmen der Südkurier Spendenaktion „Wir helfen mit".
Der neun Jahre alte Dennis Christian Fodor ist seit 1,5 Jahren Dauergast in den Kliniken Tübingen und Konstanz.

Als der Neunjährige ins Krankenhaus kam, saß er im Rollstuhl. Ein Tumor drückte auf den Rückennerv. Zehn Monate dauerte seine Zeit im Rollstuhl, seit April dieses Jahres aber kann der Neunjährige wieder gehen und inzwischen „laufen, rennen, Trampolin springen, schwimmen, Rad fahren und Fußball spielen", wie der Junge berichtet. Trotz der Erfolge in der Tumorbehandlung ist die Krankenhauszeit für Dennis noch lange nicht beendet. Die hochdosierte, besonders stark wirkende Chemotherapie zur Bekämpfung des Weichteiltumors dauert an. Es gibt Tage, da kann Dennis Christian Fodor nicht aus dem Bett heraus, ihm ist speiübel, und sein Immunsystem so geschwächt, dass er isoliert liegen muss. Mehr als Fernsehen kommt dann für ihn nicht in Frage. Es gibt aber auch Tage, da kann der Neunjährige wieder Junge sein, sich der Fantasie und dem Spiel widmen. Nur all zu viel Raum gibt es dafür in der Kinderklinik bisher nicht. Er freut sich daher über das Projekt „Kinderzirkus" und die anderen Angebote des Fördervereins und er möchte den Verein gerne unterstützen. Der Tumorpatient Dennis Christian Fodor hätte schon noch ein paar Ideen, wie das Klinikum für Kinder schöner werden könnte, etwa mit einem Schwimmbecken, so fantasiert er. Dann aber spricht er über seinen eigentlichen Wunsch: er würde gern für seine Therapie daheim bleiben. Daheim ist für Dennis Christian Fodor weit weg - in Rumänien, wo die benötigte Therapie nicht möglich war. Die Mutter musste dazu mit dem Jungen nach Deutschland ziehen. Der Neunjährige hat in den 1,5 Jahren im fremden Land gelernt, auf Deutsch zu sprechen und zu lesen. Weichteiltumore gehören zu den Krebsarten, die besonders langwierige Behandlungen erfordern.

Text und Bild: Südkurier Konstanz, Claudia Rindt

 Mit freundlicher Unterstützung von  nici-3D 4C L