Bild1Südkurier Weihnachtsaktion mit Manuel Resele
2014 war der Konstanzer Schüler Manuel Resele bereit für den Förderverein um Spendengelder zu werben. Zeitweise war Manuel Resele Dauergast in der Jugendonkologie in Tübingen und in der Kinderklinik Konstanz. Er ging zum Arzt, weil ihn über Wochen hinweg Knieschmerzen und eine besondere Mattigkeit plagten. Wenig später lag der heute 16-Jährige in der Klinik und kämpfte um Leben und Tod.

Die niederschmetternde Diagnose: Leukämie, also Blutkrebs. Ein Blutbild, auf das die Mutter bestanden hatte, wies auf die Krankheit hin. Es folgten dramatische Monate mit Chemotherapie, Folge-Operationen, Fieberschüben. Der Junge magerte ab, sein Immunsystem war zeitweise so geschwächt, dass er isoliert liegen musste. Wer ihn besuchte, musste Mundschutz tragen und sich desinfizieren. Die geringste Infektion hätte für den Jungen tödliche Folgen haben können.
Auch der acht Jahre alte kleine Bruder, der war zwar nicht krank war, war oft in der Kinderklinik, da die Mutter für ihn über die Ferien nicht immer eine Betreuung finden konnte. Für den kleinen Bruder war es gut, dass der Förderverein der Konstanzer Kinderklinik dafür sorgt, dass sich Kinder nicht ganz so verlassen fühlen im Krankenhaus. Pro Jahr hat das Konstanzer Klinikum zwei bis drei Kinder mit schweren Krebserkrankungen ähnlich wie bei Manuel Resele. Aber nicht nur sie müssen oft sehr lange Zeiten im Krankenhausbett verbringen. Kinder und Jugendliche mit Essstörungen oder chronischen Herz- und Lungenproblemen gehören ebenso zu den Langzeitpatienten. Aber auch die Kurzzeitpatienten freuen sich über die Angebote des Fördervereins.

Der Förderverein Kinderklinik, vertreten durch Rechtsanwältin Andrea Hauser-Lange und Cathrin Schäfer (rechts), finanziert unter anderem die Krankenbettbesuche von Clown Dacapo. Chefarzt Peter Gessler (links) und Patienten wie Manuel Resele sind froh über solche Angebote.

Text und Bild: Südkurier Konstanz, Claudia Rindt

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